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Was ist Systemisches Arbeiten grundsätzlich?

Als System ist das persönliche, familiäre und berufliche Umfeld gemeint, in welches Sie als Person eingebettet sind.

Das ist gut mit einem Mobile zu vergleichen, an dem mehrere Figuren in unterschiedlichen Positionen/Abständen hängen und idealerweise ein Gleichgewicht untereinander besteht. Manchmal gerät nun dieses „Persönlichkeits-Mobile“ durch Veränderungen aus der Balance und es entstehen Situationen, die Klärung und Hilfe erfordern.


In meiner Systemischen Arbeit (Beratung, Coaching) geht es mir nun erst einmal darum, die Beziehungsstrukturen und Muster innerhalb Ihres Systems zu verstehen.

Grundsätzliche Fragestellungen für das Verständnis Ihrer Situation sind beispielsweise:


  • Wer nimmt in Ihrem System welche Rollen ein?

  • Warum verhalten sich die Personen auf bestimmte Weisen?

  • Wie interagieren die betroffenen Personen miteinander?

  • Was ist Ihre persönliche Rolle darin?


Unausgewogene Beziehungen, ungeklärte Konflikte, unausgesprochene Bedürfnisse, ungesunde Muster, sowie eine mangelhafte Kommunikation gelten in der Systemischen Arbeit als entscheidende Einflussfaktoren für psychische Herausforderungen und Leiden. Der Systemische Lösungsansatz besteht nun darin, diese ungünstigen Muster erst zu erkennen sowie zu verstehen und sie dann zu verändern.

Als Systemischer Berater und Coach konzentriere ich mich dazu auf die bestehenden Ressourcen, die Sie und Ihre Bezugspersonen bereits haben. Ich vertrete den Ansatz, dass jeder Mensch die Lösung seiner Themen in weiten Teilen bereits in sich trägt. Erfahrungsgemäß verfügen Sie über Fähigkeiten, die Sie bisher nicht/wenig genutzt oder nicht förderlich eingesetzt haben. Das könnten beispielsweise Fähigkeiten sein, gut für sich zu sorgen, Verantwortung zu übernehmen oder auch sich durchsetzen zu können. Diese dienen Ihnen nun der Lösungsfindung.

Für die Behandlung Ihres Anliegens erkunde ich zudem, welche Funktion die jeweiligen Symptome in Ihrem System haben.

Ein Beispiel hierfür wäre eine kranke Mutter, die alleinerziehend ist und Angst davor hat, dass ihr Sohn sie verlassen könnte. Ihre Krankheit trägt nun dazu bei, dass der inzwischen erwachsene Sohn nicht auszieht, weil er um sie besorgt ist. Die Auswirkungen in diesem Beispiel sind den Betroffenen in deren System meist nicht bewusst. Wenn sie nun die Zusammenhänge verstehen und sehen, welchen Sinn ihre Symptome in ihrem System haben, können sie diese wesentlich leichter bewältigen.